Michigan Fotoblog Dezember 2004

Hi everyone!

Es ist bald Mitte Dezember und hier in Ann Arbor ist es immer noch nicht richtig Winter geworden!

Werfen wir einen kurzen Blick auf unseren Globus. Mein temporäres zu hause liegt auf 42° 16’N. Nach Europa übertragen, heisst das, ich wohne in einem nördlichen Vorort von Rom… Nun, das könnte den späten Schnee hier in Ann Arbor erklären.

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Dezember in Ann Arbor

In der Main Street sind alle Bäume mit Lichtketten geschmückt! Kurz nach Thanksgiving haben hier die Weihnachtsvorbereitungen begonnen.

Kein Schnee – keinen Schneemann! Oder doch? Diesen netten – aufblasbaren – „Schneemann“ habe ich in einem Vorgarten an der Liberty Street gefunden.

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Jingle bells, jingle bells…

Zur Weihnachtsvorbereitung haben hier viele Familien ihre Häuser geschmückt und sich z.T. die Angelegenheit etwas kosten lassen. Eine kleine Bildersammlung aus Ann Arbor by night before X-mas…

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Zu dieser grünen Figur gibt es eine amerikanische Kindergeschichte von Dr. Seuss (Theodor Seuss Geisel , 1904 – 1991): „How the Grinch stole Christmas“ heisst sie und handelt von Grinch einem frustrierten Wesen, das mit seinem putzigen Hund Max in einer Höhle auf einer Bergspitze (!!?!) wohnt. Der Berg liegt nahe von Whoville, einem kleinen Dorf voller Whos. Diese Whos meinen, dass Grinch deshalb ein böser Kerl ist, weil sein Herz zweifach zu klein gewachsen ist…

Nun, Grinch ärgert sich eben jedes Jahr blau und rot, wenn die Whos gemeinsam Weihnachten feiern und ihn mit viel Festlärm stören. Ihn nervt einfach alles: die nette Art der Whos, die vielen hundert Geschenke und die unendlich langen Festessen… er sucht einen Weg, dass Weihnachten nicht mehr wiederkommen wird… und er plant deshalb diesen Raubzug in Whosville durchzuführen und den Whos Weihnachten zu stehlen !!?!

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So räumt er, als Weihnachtsmann verkleidet, in der Weihnachtsnacht, wenn dort alle schlafen, jedes Haus in Whoville aus, nimmt alles, was nicht niet und nagelfest und bringt es auf seinem RIESENschlitten zu sich nach hause auf den Berg… natürlich zieht der putzige kleine Hund, als Elch verkleidet, den RIESENschlitten ganz nach oben auf den Berg…

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Am folgenden Tag waren aber keine Hilfeschreie der Whos zu hören. Alle sangen und waren froh. Sie feierten ungekränkt Ihr Weihnachtsfest. Wutentbrannt lässt Grinch dort oben auf dem Berg seinen Ärger dem kleinen Hündchen aus, der von ihm wegrennen will und dabei den Schlitten, ehm den RIESENschlitten, aus dem Gleichgewicht bringt. Das Ding löst sich nun ganz und stürzt den Berg hinunter, Grinch hinten nach. Im Rennen, sagen die Whos, sei sein Herz dreifach gewachsen und so habe Grinch die Whos vor der Zerstörung des Dorfes retten können: er bringt den Schlitten zum stoppen (muss man gesehen haben…) und HURRA alle sind gerettet. Alle haben eine Riesenfreude der Geschenke wegen, die sie nicht erwartet haben und nennen Grinch ihren Weihnachtsmann und Helden des Abends. Natürlich sitzt dieser am Weihnachtsmahl am Kopf des Tisches und geniesst das Festessen in vollen Zügen.

The End.

Diese Geschichte wurde in einem Buch 1957 erstmals veröffentlicht und später zwei mal verfilmt. Die erste Produktion im 1966 war ein Warner Bros. Zeichentrickfilm und die 2000er Version ein Film mit Jim Carrey.

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Schnee in Ann Arbor!

Winterferien in Europa (mal was anderes…)

Ich bin über Paris nach Bern gereist. Hier der Eiffelturm im Nebel…

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Winterferien 2004 in der Schweiz

Jungfraujoch – Aletschglescher.

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Kleine Scheidegg – Grindelwald, grosse Scheidegg und Wetterhorn.

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Mürrenbahn – Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Schilthorn – Berneralpen.

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Gornergrat – Matterhorn und Nebelmeer über Zermatt.

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2016-12-17T21:20:52+00:00Von |0 Kommentare

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